Briefe sind für uns im Projekt AktArcha eine wichtige Quelle. Viele der Briefe, die wir bei unseren Forschungen zu frühen Archäologinnen auswerten, sind unpubliziert und können nur in den Archiven, in denen sie aufbewahrt werden, gelesen werden. Meist finden sie sich in Nachlässen oder Korrespondenzakten. Doch es gibt auch lesenswerte Zusammenstellungen publizierter Archäologinnenbriefe, die wir euch hier als Buchtipps für die Urlaubszeit vorstellen möchten.
Briefe gehören in der Biografieforschung zu den sog. Ego-Dokumenten. Sie wurden in der Regel nur für den oder die Empfänger*in geschrieben, und waren nicht für eine Öffentlichkeit gedacht. Daher ist es zwar auf der einen Seite interessant, Briefe von oder an die frühen Archäologinnen zu lesen, als historische Quellen müssen sie jedoch auf der anderen Seite auch immer umfassend kontextualisiert und eingeordnet werden.
