Doris Gutsmiedl-Schümann

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Doris Gutsmiedl-Schümann

Archäologiestudium

Doris Gutsmiedl-Schümann

3 Minuten Lesezeit

Ein geisteswissenschaftliches Studium bietet viele Möglichkeiten, den wissenschaftlichen Vortrag zu üben: Jedes Referat kann und sollte dazu genutzt werden. Wesentlich ist hierbei aus meiner Sicht, dass in den Lehrveranstaltungen auch Raum bleibt, um unterschiedliche Vortragstechniken auszuprobieren, und dass sowohl Lehrende als auch zuhörende Studierende konstruktives Feedback auf Vorträge geben.

Doch darum geht es mir heute nicht. Wie der Titel schon andeutet, setzt dieser Beitrag auf einer allgemeineren Ebene an. “Reden” ist hier nicht nur im Sinne von “Vortragen” gemeint, sondern sowohl im Sinne von “mit jemandem sprechen” als auch “vor jemandem sprechen” – ohne explizite Vorbereitung, ohne Skript und ohne Folien.

Rückblick auf das 4. Pandemiesemester:

Die Sicht der Studierenden nach Beginn der Vorlesungszeit

Doris Gutsmiedl-Schümann

8 Minuten Lesezeit

Nachdem die ersten 6 Wochen der Vorlesungszeit im 4. Pandemiesemester vergangen waren, wollte ich auch ein Stimmungsbild der Studierenden einholen. Hierzu habe ich eine digitale Pinnwand erstellt, auf der sie Kommentare hinterlassen konnten.

Vom 1. bis 8. Dezember 2021 habe ich den Studierenden in meinen Veranstaltungen die Möglichkeit gegeben, anonym auf einer Flinga-Pinnwand ein Stimmungsbild zum aktuellen Semester abzugeben. Hierzu habe ich zwei Fragen gestellt:

Wie haben Sie das Semester bisher erlebt? Welche Erwartungen haben Sie an die kommenden Wochen der Vorlesungszeit?

Doris Gutsmiedl-Schümann

4 Minuten Lesezeit

In den letzten Wochen, während des Wintersemesters 2021/2022, war es sehr ruhig auf meinen Blog. Ansonsten aber ist mein archäologisch-akademisches Leben alles andere als ruhig verlaufen: Das 4. Pandemiesemester habe ich als das bisher anstrengendste Pandemiesemester empfunden. Dafür gab es unterschiedliche Gründe.

Auf der einen Seite wurde von meiner Universität für das Wintersemester die grundsätzliche Rückkehr zur Präsenz und damit Lehre vor Ort als bevorzugtes Format festgelegt. Auf der anderen Seite zeigten die vom RKI seit dem Spätsommer veröffentlichten steigenden Zahlen von Covid-19-Infektionen, dass für das Wintersemester mit einer neuen Welle in der Covid-19-Pandemie zu rechnen war. Leider stieg die Impfquote in der gleichen Zeit nur langsam an, so dass absehbar war, dass die neue Covid-19-Welle im Winter eine Überlastungsgefahr für das Gesundheitssystem mit sich bringen würde. Noch vor dem Beginn des Wintersemesters stelle sich mir also die Frage, ob sich die angestrebte Lehre vor Ort für die Dauer der Vorlesungszeit überhaupt durchführen lässt, oder ob wir nicht doch wieder in die digitale Lehre wechseln würden.

Präsenzfreies Semester (9):

Tonstudio statt Hörsaal

Doris Gutsmiedl-Schümann

4 Minuten Lesezeit

Nach nunmehr schon fast zwei Semestern Online-Vorlesungen möchte ich auch hierzu von meinen persönlichen Erfahrungen schreiben.

Dass es auch im Falle von Vorlesungen nicht damit getan ist, einfach das, was ich als Lehrende sonst vor Studierenden im Hörsaal vortrage, den gleichen Studierenden in einem beliebigen Videochat mit geteilten Folien vorzutragen, war mir sehr schnell bewusst. Im April 2020 hatte ich dazu auch einen kurzen Thread auf Twitter verfasst.

Ich hatte vor einigen Jahren einmal für eine Übung das Konzept des sog. „inverted classroom“ oder „flipped classroom“ ausprobiert, und dafür auch kurze Lehrvideos erstellt. Für diese Videos habe ich die Aufzeichnungsfunktion in PowerPoint benutzt, und schnell die Nachteile dieser auf meinem Rechner bereits vorhandenen Möglichkeit kennengelernt: Da es nicht möglich ist, die Aufzeichnungen nachträglich zu ändern, sollte der Text fehlerfrei und ohne Fülllaute eingesprochen werden. Für mich bedeutete das, dass ich den Text des Lernvideos ausformulieren und das Vortragen proben und einüben musste – für jemanden wie mich, die sonst in der Regel mit Stichworten arbeitet und bei Vorträgen frei formuliert, ein ungewohnter und zeitraubender Arbeitsschritt.

Präsenzfreies Sommersemester 2020 (7):

Wie geht es den Studierenden nach dem Ende der Vorlesungszeit?

Doris Gutsmiedl-Schümann

4 Minuten Lesezeit

Zuletzt ist es hier auf diesem Blog ein wenig ruhiger geworden: Der universitäre Alltag des präsenzfreien Sommersemesters hatte mich voll im Griff, und ließ mir wenig Zeit, meine geplante Serie von Blogbeiträgen zu digitaler Lehre fortzusetzen. Nichtsdestotrotz habe ich die Studierenden zum Ende der Vorlesungszeit erneut befragt. Diesmal habe ich um Antworten auf zwei Fragenkomplexe gebeten:

  • Wie haben Sie das digitale Sommersemester erlebt? Welche Erfahrungen nehmen Sie aus dem digitalen Sommersemester mit?
  • Welche Erwartungen haben Sie an das kommende Wintersemester?

Die Antworten und Anmerkungen zu diesen Fragen möchte ich in diesem Beitrag vorstellen und aus meiner Sicht kommentieren.

Präsenzfreies Sommersemester 2020 (6):

Virtuelle Museumsbesuche statt Exkursion

Doris Gutsmiedl-Schümann

6 Minuten Lesezeit

Exkursionen sind elementarer Bestandteil archäologischer Studiengänge. Dies können Tagesexkursionen sein, etwa in Museum und Ausstellungen oder zu Fundorten in relativer Nähe zum Studienort; meist ist in einem archäologischen Studiengang aber auch die Teilnahme an mindestens einer mehrtägigen Exkursion vorgesehen. Ersatz für Exkursionen und die zugehörigen vorbereitenden Veranstaltungen zu finden, stellt im präsenzfreien Sommersemester 2020 mit eine der größten Herausforderungen in der kurzfristigen Umgestaltung der Lehrveranstaltungen dar.

Für das Sommersemester 2020 hatte ich zusammen mit meinem Kollegen Ernst Pohl eigentlich geplant, unmittelbar nach dem Ende der Vorlesungszeit eine 12-tägige Exkursion nach Dänemark und Südnorwegen durchzuführen; im Rahmen einer Übung sollte diese Exkursion während des Sommersemesters vorbereitet werden. Die Planungen für die Exkursion waren auch schon sehr weit fortgeschritten: Die Reiseroute stand bereits fest, und sowohl der Bus als auch die Unterkünfte waren bereits reserviert. Mit der Reiseroute wären auch die Themen der vorbereitenden Übung bereits vorgegeben gewesen

Präsenzfreies Sommersemester 2020 (5):

Wie geht es den Studierenden?

Doris Gutsmiedl-Schümann

4 Minuten Lesezeit

Inzwischen ist etwa das erste Drittel des digitalen Sommersemesters vergangen: Ein guter Zeitpunkt, um die Studierenden nach einem Stimmungsbild zu fragen.

Um ein Stimmungsbild der Studierenden zu erhalten, habe ich bei Flinga.fi eine virtuelle Pinnwand eingerichtet, und den Studierenden den Link zu dieser Pinnwand per e-Mail zugeschickt. Diese Nachricht enthielt auch eine Kurzanleitung, wie Beiträge auf der Pinnwand platziert werden können, sowie die Bitte, innerhalb einer Woche, bis zum 25. Mai, Einträge vorzunehmen. Darüber hinaus wurden die Studierenden darüber informiert, dass ich einen Screenshot der Pinnwand auf meinem Blog veröffentlichen, und hier einen Beitrag darüber schreiben werde.

Präsenzfreies Sommersemester 2020 (1):

Grundsätzliche Überlegungen zur Umgestaltung meiner Lehre

Doris Gutsmiedl-Schümann

8 Minuten Lesezeit

Der Start der Präsenzphase der Vorlesungszeit des Sommersemesters 2020 wurde an meiner Universität auf den 20. April verschoben (Stand 18.3.2020) – und da derzeit nicht abzusehen ist, ob es dabei bleibt, oder nicht vielleicht noch weitere Verschiebungen der Vorlesungszeit notwendig sein werden, haben Themen wie digitale Lehre, e-Learning, distance learning oder remotes Lernen derzeit Konjunktur.

In einer losen Folge von Beiträgen möchte ich hier teilen, von welche Überlegungen ich bei der Gestaltung meines präsenzfreien Starts ins Sommersemester ausgegangen bin, und möchte für meine Lehrveranstaltungen die Umsetzungen vorstellen.

Archäologie braucht Bilder?

Nicht unbedingt…

Doris Gutsmiedl-Schümann

1 Minuten Lesezeit

Archäologie braucht Bilder? Nicht unbedingt, die wie Podcast-Serie “Archäologie für’s Ohr” eindrucksvoll zeigt.

Miss Jones, die Autorin des gleichnamigen Blogs unter https://www.miss-jones.de/, nimmt ihre Hörerinnen und Hörer in je einer Folge von “Archäologie für’s Ohr” mit auf Ausgrabungen in der Innenstadt von Hamburg, steigt mit ihnen hinab in die steinzeitliche Nutzung der Blätterhöhle in Westfalen, erkundet mit ihnen und mit Hilfe der Paläomechanik den prähistorischen Kampfplatz im Tollensetal und bringt mit ihnen archäologische Fundstücke zum TÜV. Und wer wissen möchte, wie die Podcasts entstanden sind, kann es in einem “Making of” auf ihrem Blog nachlesen.

Eine Woche auf @echte_Lehre

In KW 27 durfte ich auf dem Twitter-Account @echte_lehre aus meiner Lehrtätigkeit berichten

Doris Gutsmiedl-Schümann

1 Minuten Lesezeit

Der Twitter-Account @echte_Lehre wird jede Woche von einem oder einer anderen Lehrenden aus dem Bereich der Hochschullehre gestaltet. In KW 27, vom 30.6. bis 6.7.2019, durfe ich hier aus meinem Alltag im Sommersemester an der Freien Universität Berlin berichten.

Hier gibt es zu Nachlesen eine archivierte Version der Tweets.

Da sich der Name des Accounts jede Woche ändert - der- bzw- diejenige, der bzw. die in der jeweiligen Wochen aus dem Hochschulalltag berichtet, schreibt jeweils seinen bzw. ihren Namen in den Account - sind die Tweets, die ich als “Doris Gutsmiedl-Schümann @echte_Lehre” geschrieben habe, in der Timeline des Accounts nicht mehr so ohne weiteres zu identifizieren. Aus diesem Grund habe ich meine Tweets hier in einer chronologischen Übersicht zusammengestellt.

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Forschende - Lehrende - Archäologin | Prähistorikerin - Hochschuldidaktikerin