Doris Gutsmiedl-Schümann

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Doris Gutsmiedl-Schümann

Diversität

Representation Matters – eine Zusammenfassung in Tweets

Ein persönlicher Rückblick auf die Session 236 des 27. Annual Meetings der European Association of Archaeologists

Doris Gutsmiedl-Schümann

7 Minuten Lesezeit

Vom 6. bis 11. September 2021 fand unter dem Motto “Widening Horizons” das 27. Annual Meeting der European Association of Archaeologists statt. Auf Grund der nach wie vor aktuellen globalen Covid-19-Pandemie wurde die Tagung erneut rein digital durchgeführt.

Für diese Tagung hatte ich zusammen mit Nicola Scheyhing und Jo Zalea Matias eine Session zum Thema Representation matters – Diversity in Visual Representations of the Past organisiert. Im Folgenden gebe ich eine persönlichen Rückblick auf die Session, die am Nachmittag des letzten Tagungstages auf dem Programm stand.

Lesen und bewerten, nicht redigieren und editieren…

Gedanken zu schriftlichen Prüfungsleistungen Studierender

Doris Gutsmiedl-Schümann

5 Minuten Lesezeit

Die akademische Arbeitswelt ist vielfältig, doch auf die eine oder andere Art und Weise habe ich es immer wieder mit Geschriebenem, mit Texten zu tun.

Auf der einen Seite muss ich die Publikationen meiner Fachkolleginnen und Fachkollegen lesen, um inhaltlich auf dem Laufenden zu bleiben, auf der anderen Seite werden von mir ebenfalls wissenschaftliche Artikel geschrieben. Ich bin aber auch als Mitherausgeberin von Tagungs- und Sammelbänden tätig, und da das editieren und redigieren der Beiträge bei diesen Bänden zu größten Teilen von den Herausgeberinnen und Herausgebern erledigt wird, habe ich somit auf eine dritte Art und Weise Umgang mit Texten im wissenschaftlichem Kontext. Die häufigste Form von Geschriebenem, mit der ich in meinem Arbeitsalltag – abgesehen von Kommunikationsformen wie e-Mail oder Chat – zu tun habe, sind jedoch Texte von Studierenden, die meist als schriftliche Prüfungsleistungen in Form von Klausuren, Hausarbeiten oder Abschlussarbeiten auf meinem Schreibtisch landen.

Berufsorientierung

Archäologie “Abseits des Mainstream” und “Alternativen zur Wissenschaft”

Doris Gutsmiedl-Schümann

2 Minuten Lesezeit

Zwei Beiträge in den Publikationen des Wissenschaftsladens Bonn haben in den letzten Tagen Berufe und Karrieremöglichkeiten im Bereich der Archäologien beleuchtet.

Abseits des Mainstreams: Jobs mit Archäologie zeigt am Beispiel von fünf kurz vorgestellen Berufswegen auf, dass sich Absolventinnen und Absolventen archäologischer Fächer viele unterschiedliche Möglichkeiten bieten, wenn sie das Arbeitsfeld von Universität und Wissenschaft verlassen. Die Beispiele sind gut gewählt, und zeigen eine große Bandbreite von Tätigkeitsfeldern und beruflichen Möglichkeiten auf. Besonders gelungen finde ich, dass hier viele Frauen porträtiert wurden, die jüngeren Kolleginnen und Kollegen als Beispiele dienen können. Als etwas seltsam empfinde ich es jedoch, diese Karrierewege als “Archäologie abseits des Mainstreams” zu bezeichnen. Oder, anders gefragt: Welche Berufswege nach einem Studium eines oder mehrerer archäologischer Fächer ist “Mainstream”? Aus dem Beitrag wird deutlich, dass damit wohl die Berufstätigkeit in der archäologischen Forschung an einer Universität oder einem Forschungsinstitut gemeint ist. Aus der Sicht von jemandem, der seit Jahren in unterschiedlichen Funktionen an unterschiedlichen Universitäten tätig ist, und in dieser Zeit schon viele Kolleginnen und Kollegen erlebt hat, die sich z.T. schon während des Studiums in Richtung Denkmalpflege, kommerzieller Grabungsarchäologie oder Museum orientiert haben, ist der Berufsweg in die archäologische Forschung an Hochschulen und Forschungseinrichtungen alles andere als “Mainstream”: Er ist eher eine Ausnahme. Aber dies mag sich für Studierende oder Außenstehende anders darstellen, und auch einige Professorinnen und Professoren mögen anders klingen. Umso wichtiger erscheint es mir, schon im Studium auf die Bandbreite beruflicher Möglichkeiten aufmerksam zu machen.

Doris Gutsmiedl-Schümann

10 Minuten Lesezeit

Ausgangspunkt für diesen Blogeintrag war eine Frage auf dem Twitter-Account der DGUF: “Wie stark ist in der Archäologie heute der Gedanke: “Wer (im klassischen Sinne) rausgeht aus dem Fach, der ist ein Looser”? Gilt auch heute noch “nur die Harten bleib’n im Garten”, egal, ob die dann u. U. #nbezahlt arbeiten müssen?”

Auf diesen Tweet hatte ich folgendes geantwortet: “Kommt m.E. stark auf den Ort und die dort tonangebenden Archäolog*innen an… Durch inhaltlich breit aufgestellte Studiengänge, die anhand archäologischer Themen eine Vielzahl von möglichen Perspektiven aufzeigen, gäbe es m.E. gute Möglichkeiten, dieser Meinung entgegenzuwirken.”

Doris Gutsmiedl-Schümann

6 Minuten Lesezeit

@histrach postete am 14.8.2018 folgende Frage auf Twitter: Mehr als 50 % der Archäologie Studierenden sind weiblich. Bislang habe ich 8 Doktoranden betreut, alle davon männlich. Wie gelingt es mir, mehr Frauen zu einer Promotion zu ermuntern?

Dieser Tweet spricht ein vielschichtiges Phänomen an, das sich zwar zum einen auch in größerem Maßstab in Zahlen belegen lässt, zu dem aber zum anderen tiefer gehende Untersuchungen für die archäologischen Fächer – oder auch für einzelne Archäologien – fehlen. Einige verfügbare Daten und weiterführende Überlegungen zu dem von @histrach skizzierten Phänomen möchte ich hier zusammenstellen.

Doris Gutsmiedl-Schümann

2 Minuten Lesezeit

Fehlender Vorbilder werden immer wieder als Grund dafür genannt, wenn sich nur wenige Frauen in einem Fach für eine wissenschaftlichen Laufbahn und eine akademische Karriere entscheiden. Daher stellte sich mir immer wieder die Frage, wie aktuell das Geschlechterverhältnis in den archäologischen Fächern bzw. Disziplinen an deutschen Universitäten aussieht – insbesondere, wenn man nur die Professuren in den Blick nimmt?

Auf der Webseite der Arbeitsstelle Kleine Fächer (www.kleinefaecher.de) finden sich übersichtlich zusammengefasst und aufbereitet Angaben zu Ägyptologie, Christlicher Archäologie, Klassischer Archäologie, Mittelalterarchäologie, Provinzialrömischer Archäologie, Ur- und Frühgeschichtlicher Archäologie sowie Vorderasiatischer Archäologie, mit deren Hilfe sich diese Frage gut beantworten lässt. Nach der aktuellen Erhebung der Arbeitsstelle (Stand: Juli 2015) stellt sich die Situation in den archäologischen Fächern wie folgt dar: (Link zur Grafik)

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Über mich

Forschende - Lehrende - Archäologin | Prähistorikerin - Hochschuldidaktikerin