Doris Gutsmiedl-Schümann

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Doris Gutsmiedl-Schümann

Johanna Mestorf

Doris Gutsmiedl-Schümann

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Kurzbericht über die Session 1078 „Women at Archeological Conferences from the 19th Century to the Late 1990s: Presence, Representation and Experiences“ des 30. Annual Meetings der European Association of Archaeologists

In diesem Jahr waren auf dem Annual Meeting der European Association of Archaeologists gleich mehrere Sessions mit forschungsgeschichtlichen Fokus zu finden; zwei von ihnen – Session 738 „Reclaiming Herstory: Women in Mediterranean Archaeology from the 18th Century to Today“ und Session 1078 „Women at Archeological Conferences from the 19th Century to the Late 1990s: Presence, Representation and Experiences“ nahmen explizit Frauen in den Blick. Heute möchten wir von letztgenannter Session berichten.

Doris Gutsmiedl-Schümann

6 Minuten Lesezeit

Briefe sind für uns im Projekt AktArcha eine wichtige Quelle. Viele der Briefe, die wir bei unseren Forschungen zu frühen Archäologinnen auswerten, sind unpubliziert und können nur in den Archiven, in denen sie aufbewahrt werden, gelesen werden. Meist finden sie sich in Nachlässen oder Korrespondenzakten. Doch es gibt auch lesenswerte Zusammenstellungen publizierter Archäologinnenbriefe, die wir euch hier als Buchtipps für die Urlaubszeit vorstellen möchten.

Briefe gehören in der Biografieforschung zu den sog. Ego-Dokumenten. Sie wurden in der Regel nur für den oder die Empfänger*in geschrieben, und waren nicht für eine Öffentlichkeit gedacht. Daher ist es zwar auf der einen Seite interessant, Briefe von oder an die frühen Archäologinnen zu lesen, als historische Quellen müssen sie jedoch auf der anderen Seite auch immer umfassend kontextualisiert und eingeordnet werden.

Doris Gutsmiedl-Schümann

11 Minuten Lesezeit

Bei unseren Recherchen sind wir auch auf Straßen gestoßen, die nach archäologisch arbeitenden Frauen benannt wurden. Wer wurde wo auf diese Weise sichtbar gemacht? Wir möchten hier eine – sicherlich unvollständige – Übersicht und einige Informationen zu diesen Frauen vorlegen:

„Straßenbenennungen dienen in erster Linie der Orientierung […] Darüber hinaus stellt die Benennung nach einer Person eine hohe Form der Ehrung durch die jeweilige Stadt dar“ heißt es in einer Handreichung des deutschen Städtetags zur Straßenbenennung aus dem Jahr 2021. Straßennamen erinnern im öffentlichen Raum an verstorbene Persönlichkeiten, die für den jeweiligen Ort Bedeutung hatten: Sie sind ein allgegenwärtiges, aber oftmals wenig beachtetes Medium der Erinnerungskultur. Straßennamen sind jedoch nicht nur eine hohe Form der Ehrung in Metall. Die aktuelle, vielerorts geführte Debatte um die Umbenennung von Straßen verdeutlicht vielmehr, dass es darum geht, mit wem und womit sich ein Ort identifizieren will.

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Forschende - Lehrende - Archäologin | Prähistorikerin - Hochschuldidaktikerin