In den letzten Wochen, während des Wintersemesters 2021/2022, war es sehr ruhig auf meinen Blog. Ansonsten aber ist mein archäologisch-akademisches Leben alles andere als ruhig verlaufen: Das 4. Pandemiesemester habe ich als das bisher anstrengendste Pandemiesemester empfunden. Dafür gab es unterschiedliche Gründe.
Auf der einen Seite wurde von meiner Universität für das Wintersemester die grundsätzliche Rückkehr zur Präsenz und damit Lehre vor Ort als bevorzugtes Format festgelegt. Auf der anderen Seite zeigten die vom RKI seit dem Spätsommer veröffentlichten steigenden Zahlen von Covid-19-Infektionen, dass für das Wintersemester mit einer neuen Welle in der Covid-19-Pandemie zu rechnen war. Leider stieg die Impfquote in der gleichen Zeit nur langsam an, so dass absehbar war, dass die neue Covid-19-Welle im Winter eine Überlastungsgefahr für das Gesundheitssystem mit sich bringen würde. Noch vor dem Beginn des Wintersemesters stelle sich mir also die Frage, ob sich die angestrebte Lehre vor Ort für die Dauer der Vorlesungszeit überhaupt durchführen lässt, oder ob wir nicht doch wieder in die digitale Lehre wechseln würden.
